Frühling
Heuschnupfen-Symptome frühzeitig behandeln
24.03.2009
Bereits seit Ende Februar treibt der Wind den ersten Blütenstaub von Haseln und Erlen durch die Luft. Für die typischen Heuschnupfenbeschwerden ist eine Überreaktion des Immunsystems auf die Pollen der Pflanzen verantwortlich. In Deutschland leidet jeder Fünfte unter so genannter allergischer Rhinitis.
Heilen lässt sich die Überempfindlichkeit leider nicht. Die Symptome können allerdings mit Hilfe von speziellen Arzneimitteln – so genannten Antiallergika – gemindert werden. Diese Präparate aus der Apotheke unterbinden die Entzündungsreaktion und helfen Betroffenen damit, die Allergiezeit ohne Beschwerden zu überbrücken. Da einige Produkte prophylaktisch wirken, sollten sie bereits vor dem Beginn des Pollenflugs angewendet werden. Welches Präparat für welchen Allergiker geeignet ist, erfahren Patienten in ihrer gesine-Mitgliedsapotheke.
Um das Immunsystem zu schonen, sollten Allergiker versuchen, die Pollenbelastung so gering wie möglich zu halten. Augen- und Nasenspülungen befreien die Schleimhäute von Blütenstaub nach einem Spaziergang im Grünen. Wer stark allergisch ist, sollte sich vor dem Schlafengehen die Haare waschen, um keine Pollen mit ins Bett zu nehmen. Zusätzlich sollte in der Allergiezeit das Immunsystem durch wichtige Vitamine und Mineralstoffe unterstützt werden.
Die Therapie der Symptome ist nicht nur wegen des Wohlbefindens, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht wichtig: Unbehandelt kann sich eine Allergie zu Asthma entwickeln. Die so genannte Hyposensibilisierung bietet die Chance, eine Allergie langfristig zu lindern. Dabei führt der Arzt dem Patienten zunächst eine sehr niedrige, dann langsam steigende Dosis der allergieauslösenden Stoffe zu. Auf diese Weise wird das Immunsystem langsam an die Allergene gewöhnt. Bei erfolgreicher Therapie können auch Allergiker den Frühling beschwerdefrei genießen.

