Parasitenbekämpfung
Wie Sie Ihre Haustiere vor Zecken und Flöhen schützen können
17.04.2009
Sobald die Temperatur auf über zehn Grad steigt, wachen Zecken aus ihrem Winterschlaf auf. Zecken sind Parasiten, sie benötigen zum Überleben das Blut von Menschen oder Tieren. Die Spinnentiere lauern ihren Wirten auf Wiesen, an Wegrändern oder im Unterholz auf. Hunde und Katzen streifen häufig an Grashalmen und Sträuchern entlang und fangen sich auf diesem Wege leicht eine Zecke ein.
Es kommt nicht selten vor, dass Zecken zu Hause vom Tier auf den Menschen übergeht. An der Bissstelle verursachen sie unter Umständen Entzündungen oder gar Abszesse. Zudem können Zecken mit ihrem Speichel gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen.
Doch weder Menschen noch Tiere sind den Parasiten wehrlos ausgeliefert: Mit einem Spray aus der Apotheke können Zecken bei Hunden und Katzen zuverlässig abgetötet werden. Die Behandlung hält lange vor: Wurde das Tier einmal eingesprüht, wirkt das Mittel bis zu vier Wochen. Alternativ gibt es in gesine-Mitgliedsapotheken auch so genannte „Spot-on”-Präparate. Dabei handelt es sich um Lösungen, die mit kleinen Pipetten auf die Haut des Tieres aufgetragen werden und verhindern, dass sich Zecken festsetzen.
Doch nicht nur Zecken können den Haustieren zur Plage werden. Auch Flöhe sind weniger harmlos als viele Menschen denken. Manche Hunde leiden unter einer Flohstichallergie. Außerdem können die Parasiten eine Infektion mit Bandwürmern übertragen. Auch gegen Flöhe gibt es Präparate aus der Apotheke, die bis zu drei Monate schützen.
Der beste Schutz für Frauchen und Herrchen sind lange Kleidung und festes Schuhwerk. Da eine derartige Schutzmontur vor allem im Sommer nicht immer möglich ist, gibt es Sprays, die Zecken abwehren. Die enthaltenen Stoffe irritieren das Ortungssystem, mit dem die Zecken normalerweise ihr Opfer finden.

